Hallo und einen wunderschönen Tag für Dich! Mit diesem Artikel möchte ich Dir liebevoll in den Hintern treten!

Du hast ein Anrecht auf Erfolg! Du darfst vorwärts kommen! Ich glaube daran, dass wir alle unser Leben so leben dürfen, wie wir es uns wünschen – Ja, auch Du!

Ich wünsche mir, dass Du selbst-bewusster wirst, indem Du verstehst, wie Dein Körper, Deine Psyche funktionieren und reagieren. Je mehr Du über Deinen Körper und Deine Psyche weißt, umso gezielter kannst Du entscheiden, wie Du mit Dir selbst umgehen möchtest! Und umso eher wirst Du auch in der Lage sein, Deine Ziele zu erreichen – ohne Dir von Zweifeln, Ängsten, Sorgen oder negativen Gedanken Deine Kraft nehmen zu lassen.

Viele unserer Begrenzungen schaffen wir uns selbst im Kopf. Unsere Gedanken werden Realität! Und das geschieht nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz konkret. Ich würde Dich gerne zu einem kleinen Experiment einladen. 🙂 Dir passiert dabei nichts, es geht ganz schnell und es hat einen spürbaren „Aha-Effekt“!

Ein kleines Experiment
Versuche Dir einmal folgende Situation vorzustellen und währenddessen auf Deine Körperempfindungen zu achten:
An einem warmen Sommertag bereitest Du im Urlaub an einem Tisch gerade eine selbstgemachte Zitronenlimonade vor. Zwei große, natürlich gelbe, regionale und frisch geerntete Bio-Zitronen liegen vor Dir und verströmen bereits ihren frischen Duft im gesamten Raum. Du kannst sie riechen und schließt die Augen und nimmst einen tiefen Atemzug durch die Nase. Wie frisch das riecht! Du schneidest die Zitronen einmal in der Mitte durch und bemerkst, wie sich deren Duft im Raum verdichtet, intensiver wird. Jetzt kannst Du nicht mehr widerstehen – Du nimmst eine Zitronenhälfte in die Hand, führst sie zu Deinen Lippen und beißt herzhaft in die Zitronenhälfte hinein. Die frische und saure Flüssigkeit breitet sich in Deinem Mundraum aus und schießt Dir in die Backentaschen. Du schmeckst die sauer-fruchtige Zitrone nun in Deinem gesamten Mund. Lasse Dir jetzt 1-2 Minuten Zeit, schließe die Augen, stelle Dir das vor und achte auf körperliche Veränderungen……

Was hast Du wahrgenommen?
Dankeschön, dass Du Dich auf dieses Experiment eingelassen hast! Hast Du irgendeine Veränderung bemerkt?
Die meisten Menschen berichten hier von Speichelfluss. Hattest Du das auch?
Ist das nicht beeindruckend? Schau Dich um – liegt irgendwo eine Zitrone?
Bei mir liegt keine und selbst ich habe Speichelfluss gehabt – sogar beim Schreiben!
Es war nur ein Gedanke! Ein Gedanke hat eine unmittelbare körperliche Reaktion ausgelöst. Auch ohne „anwesende“ 😉 Zitrone reagieren wir so, als ob wir wirklich in eine Zitrone gebissen hätten. Unser Gehirn kann in den unmittelbaren Reaktionen nicht wirklich differenzieren zwischen Gedanke und Realität. Auch wenn wir wissen, dass es keine echte Zitrone ist, reagieren wir trotzdem darauf. Wenn wir an einer spannenden Stelle eines Buches angelangt sind, geht unser Puls trotzdem nach oben – auch wenn das nur Buchstaben sind.

Negative Gedanken und die Auswirkungen
Jedesmal, wenn wir an unser Scheitern denken, fühlt es sich so an, als wären wir bereits gescheitert. Jedes Mal, wenn wir denken, wir sind zu inkompetent, fühlen wir uns auch so. Der Gedanke wird zu unserer gefühlten Wirklichkeit. Unser Körper reagiert umgehend darauf. Achte einmal darauf, wie Du Dich körperlich zu fühlen beginnst, wenn Du derartige Gedanken denkst. Vielleicht spürst Du eine Schwere oder ähnliches. Und achte dann einmal darauf, wie es sich anfühlen kann, wenn Du an den Erfolg eines Projektes denkst, an einen Tag am Meer oder daran, wir Du einen lieben Menschen triffst. Du wirst feststellen, dass Dein Körper darauf auch unmittelbar reagiert.
Wie denkst Du über Dich, Deine Fähigkeiten, Talente, Wünsche und Bedürfnisse? Kennst Du Sätze wie „wie soll ich das jemals schaffen?“ oder „das kann nicht klappen“ oder „ich werde versagen!“? Ganz ehrlich: ich denke das manchmal auch und habe das vor nicht allzu langer Zeit sehr regelmäßig gedacht. Und dann geht es mir einfach nur bescheiden. Ich fühle mich dann so, als hätte ich bereits versagt! Mein Vertrauen und Selbstbewusstsein schrumpfen, ich fühle mich klein. Quasi Speichelfluss ohne Zitrone ;-).

Psychoneuroimmunologie und Rückmeldungen an das Gehirn
Wusstest Du, dass negative Gedanken nachweislich in der Lage sind, unser Immunsystem negativ zu beeinflussen? Untersuchungen aus dem Bereich der Psychoneuroimmunologie zeigen, dass dadurch Hormone freigesetzt werden können, die unser Immunsystem schwächen. Beeindruckend, oder? Es sind nur Gedanken!
Das ganze funktioniert auch mit Körperhaltung und Gesichtsausdrücken: die „Facial Feedback-Hypothese“ besagt, dass Körperhaltung und Mimik dem Gehirn sagen, wie es uns geht und das Gehirn „zieht nach“, indem es die „passende“ Stimmung generiert. Erstaunlich, oder?

Was bedeutet das für uns?
Wir haben selbst einen unfassbar großen Einfluss darauf, wie es uns geht! Wir können entscheiden, was und wie wir denken! Dadurch gestalten wir auch, wie wir uns fühlen. Unsere Annahmen, Einschätzungen und Bewertungen sind so unglaublich machtvoll! Ist das nicht großartig? Wir können unser Befinden wirklich in großen Teilen selbst beeinflussen – wenn wir es lernen, unsere Gedanken, Ansichten und Bewertungen zu beobachten und dann ggf. zu verändern.
Wir können auch entscheiden, womit wir unser Gehirn „füttern“ wollen. Auf der Ebene der Gedanken, aber auch bzgl. der Art von Information, die wir uns einverleiben (Filme, Videos, Internet, Bücher, Zeitung). Das trifft auch auf den Umgang mit unseren Mitmenschen zu – auch hier entscheiden wir, mit wem wir uns umgeben möchten, was wir uns wie „reinziehen“ wollen ;-).

Detox your mind! Entgifte Deine Gedanken!

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