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15 wertvolle Impulse für Empathen aus der empathisch-narzisstischen Beziehung

15 wertvolle Impulse für Empathen aus der empathisch-narzisstischen Beziehung


A. Erläuterndes Vorwort

Im letzten Artikel ging es um die in der Beziehung zwischen Narzisst und Empath wirksame Dynamik, die sich aus den unterschiedlichen Persönlichkeiten und Umgangsweisen mit Gefühlen ergibt. Auch wenn es bei der Schilderung der Dynamik den Anschein erweckt haben könnte, dass der Narzisst der Böse und der Empath das arme Opfer ist: Das entspricht keinesfalls der Realität. In der Begegnung zwischen diesen beiden liegen Chancen verborgen, die für das eigene Wachstum äußerst hilfreich sein können. Der Gedanke, dass die „Schuld“ beim anderen liegt, ist verheerend, den dadurch beraubst Du Dich Deiner Schöpferkraft. Du gibst die Verantwortung ab und denkst „ich hab mich so verhalten, weil der andere…“ – der Narzisst ist Dein Spiegel!
Er spiegelt Dir Deine eigenen Anteile wider und gibt Dir so die Chance, Dich selbst zu Dir hin zu entwickeln. Beide Beteiligten haben in diesem Prozess ungelöste innere Anteile, die durch die Begegnung an die Oberfläche treten. Somit besteht die großartige Chance, in die Selbstermächtigung und Eigenverantwortung zu kommen. Unerlöstes zu transformieren, zu integrieren und dadurch in sich vollständig, ganz, heil zu werden. Wie dies genau aussehen kann, möchte ich in diesem Artikel beleuchten.


B. 15 Wachstumschancen für Empathen
1. Eigene Bedürfnisse ernst nehmen

Durch die fehlende Perspektivenübernahme des Narzissten wird der Empath mit seinen eigenen unbefriedigten Bedürfnissen konfrontiert. Der narzisstische Mensch verweigert eine Übernahme der Verantwortung hierfür und wirft den Empathen auf sich selbst zurück. Der Empath ist in manchmal in einer fixierten Bemühung und Konzentration auf das Gemeinsame. Durch Rückzug und Entzug des Narzissten wird er immer wieder mit Ängsten, Unruhe, Trauer und seiner unerschöpflichen Bereitschaft zur Einfühlung konfrontiert. Im Verlauf wird er sich wahrscheinlich über sich selbst immer mehr ärgern.
Der Empath erhält die Chance einen Teil der Frage „was ist deins und was ist meins?“ in der Beziehung mit dem Narzissten zu beantworten – er wird durch das Verhalten des Narzissten regelrecht dazu gezwungen. Hierdurch erhält der Empath die Chance, eine wichtige Entwicklungsaufgabe zu bewältigen: seine eigenen Bedürfnisse kennen-, ausdrücken und für diese einstehen zu lernen. Viele empathische Menschen tendieren zu der Annahme, dass ihre Mitmenschen (wie sie selbst), blind erfühlen können, was sie sich wünschen. Implizit erwarten sie, dass Dritte unaufgefordert auf ihre Bedürfnisse eingehen. Das führt oft zu latenter, innerer Unzufriedenheit und Aufrechterhaltung der Überzeugung “ich bin nicht so wichtig”. Gleichzeitig weichen sie so einer Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen von Unsicherheit/Minderwertigkeit aus.  

2. Das Ideal der bedingungslosen Liebe überprüfen

Der Empath hat aufgrund seiner frühen Erfahrungen (siehe auch Artikel – 11 essentielle Punkte über Empathen, die Du kennen solltest) oft abgespeichert, dass seine Bedürfnisse und sein Wesen keine ausreichende Beachtung finden. Luca Rohleder beschreibt in seinem Buch „Die Liebe empathischer Menschen“ eine Verbindung zur „unsichtbaren Welt“, die der Empath im Gegensatz zu seinen Mitmenschen im Verlauf seines Lebens beibehält. Man könnte auch sagen, empathische Menschen haben einen heißen Draht zur nicht materialistischen Welt der Schwingungen und Energien.
In seinem Buch beschreibt Luca Rohleder das Liebesideal der Empathen u.a. als bedingungslos und stellt in seinen theoretischen Annahmen auch eine Verbindung zur Mutter-Beziehung her. Nach seiner Ansicht versuchen Empathen in Beziehungen, das Ausmaß mütterlicher (oder göttlicher Liebe) zu erreichen. Das Ideal bedingungsloser Liebe ist mit Sicherheit erstrebenswert. Wir alle wollen uns bedingungslos akzeptiert und geliebt wissen.
Der Empath vergisst sich hierbei nur häufig selbst. Diese Liebe darf und sollte ihn an erster Stelle mit einschließen. Der Empath wird durch die empathisch-narzisstische Beziehung zwangsweise vor diese wichtige Frage gestellt: „Drückt mein Fühlen und Verhalten auch bedingungslose Liebe zu mir selbst aus?“ und „Geht es mir wirklich um den Menschen in Fleisch und Blut oder eher um ein Ideal?”.

3. Die alte Wunde – sich zu Gefühlen von Minderwertigkeit und Angst bekennen

Aus eigener Erfahrung und aus Gesprächen mit zahlreichen Empathen weiß ich, dass Empathen oft Probleme mit vollständiger Selbstakzeptanz, Selbstbewusstsein oder innerem Frieden haben. Sie wollen ihren hohen Ansprüchen gerecht werden und gehen oft hart mit sich ins Gericht, wenn ihnen dies nicht gelingt. In der Beziehung mit dem Narzissten, erfährt der Empath Ablehnung/Zurückweisung und kommt so in Kontakt mit seiner (bereits bestehenden) Selbstablehnung.
Die implizite oder explizite Kritik des Narzissten führt zum Erleben von Angst, Panik und Minderwertigkeit, die der Empath oft aus frühester Kindheit kennt. In seiner starken Empfindsamkeit hat er als vollständig abhängiges Wesen nicht immer direkte Resonanz auf seine Not und sein Schreien erfahren. Dadurch hat er bereits als Säugling/Kleinkind existentiell bedrohliche Angst und Panik erlebt. Und oft Überzeugungen abgespeichert wie „ich bin unwichtig“ oder „ich kann nichts bewirken“.
Durch das Wiedererleben von Hilflosigkeit, Minderwertigkeit, Angst und Wut ist der Empath völlig überfordert und wird alles versuchen, um das Erleben dieser Gefühle zu beenden. Es geht an dieser Stelle erst einmal darum, diese Gefühle anzuerkennen und sie als Bestandteil des eigenen, inneren Erlebens zu verstehen. Und sie von den Gefühlen zu trennen, die der Narzisst durch sein Verhalten unmittelbar auslöst (Entwertung, Projektion usw.).

4. Raus aus der Opferrolle! Auch der Empath läuft vor seinen Gefühlen davon!

An dieser Stelle unterscheiden sich Empath und Narzisst nicht! Dies ist eine der wichtigsten Einsichten, die am Ende des Prozesses für das Loslassen der Wut von wesentlicher Bedeutung ist. Ein Wachstumsschlüssel. Es gibt keinen Täter und kein Opfer, sondern nur zwei Menschen, die auf verschiedene Art und Weise vor ihrem Schmerz und ihren Gefühlen davonlaufen. Der Empath erlebt im Verlauf der Beziehung zum Narzissten einen nebulösen Gefühlsbrei. Das Verhalten des Narzissten ist real schmerzhaft, löst aber auch alte Gefühle aus.
Dem Empathen ist das aufgrund seiner inneren Verwirrung und emotionalen Überreizung nicht bewusst. Ab einem gewissen Punkt versucht er, alte Gefühle mit dem Narzissten zu klären. Dadurch weicht er einer tiefer reichenden Auseinandersetzung mit sich aus. Im Drama-Kreislauf kommt der Empath nicht zur Ruhe, verliert den Überblick. Er versucht, Gefühle von Minderwertigkeit und Angst im WIR zu klären (die der Narzisst immer wieder aktiviert – siehe Artikel über die Beziehungsdynamik).
Der Empath will seine Gefühle klären, während der Narzisst das keinesfalls möchte. Er verleugnet seine Wunde und damit i.V. stehende Gefühle und schreibt sie dem Empathen zu.

Wenn der Empath hier Mut, Selbstliebe und Geduld aufbringt, um sich das wirkliche Geschehen anzusehen (Trennung zwischen Realität/Projektion), kann er den Drama-Kreislauf und seine eigene Wunde erkennen. Dann wird ihm in der Beziehung zum Narzissten die Möglichkeit geschenkt, seine eigenen Ängste und Minderwertigkeitsgefühle anzuerkennen. Deren Herkunft zu verstehen und an den zugrundeliegenden Überzeugungen und der Regulation der Gefühle zu arbeiten – und sich somit ein für alle mal davon zu befreien

5. Den Anteil eigener Mechanismen am Drama-Kreislauf erkennen

Innerhalb der Beziehung zum Narzissten kommt der Empath also in Kontakt mit seinen Ängsten. Das Verhalten des Partners führt zum Wiedererleben des alten Films, inklusive aller Gedanken, Gefühle und Überzeugungen. Der Empath kann den Film (solange er ihn nicht als solchen erkennt) nicht mehr vom Hier und Jetzt unterscheiden. Er verliert den Kontakt zur Realität und befindet sich in konstanter Erregung/Aktivierung. Dadurch wächst sein Bedürfnis nach Bindung, Liebe, Harmonie und Sicherheit.
Durch Fixierung auf das WIR entfernt er sich immer weiter von seinen eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Der Empath wird haltlos, verliert ggü. dem Narzissten immer häufiger die Fassung. Anstatt sich auf seine eigenen Bedürfnisse zu besinnen, Eigenverantwortung zu übernehmen und an seinen Themen zu arbeiten. Er findet keinen Ausstieg aus dem Drama-Kreislauf. Immer wieder versucht er den Narzissten dazu zu bewegen, dass er ihn endlich versteht (sein Schreien und seine Not hört).
Er erwartet im Grunde, dass der Narzisst sich (wie eine Mutter) um seine Bedürfnisse kümmert (wofür er selbst die Verantwortung trägt). 
Das wiederholte Ignorieren des Narzissten reaktiviert die alte Wunde immer wieder. Mitunter erkennt sich so mancher Empath an dieser Stelle selbst nicht mehr.

a. Manipulatives Verhalten
Durch die Entfernung von sich und seinen Bedürfnissen, dem emotionalen Ausnahmezustand rutscht der Empath unter permanenter Ablehnung/Abwertung des Narzissten in hilflose Bedürftigkeit. An dieser Stelle verliert der Empath oft den Kontakt zu seinen Werten. Er missbraucht seine Fähigkeit zur Wahrnehmung von Stimmungen und Gefühlen, um den Narzissten manipulieren, verändern zu wollen. Anstatt der Tatsache ins Auge zu sehen, dass dieser Mensch so ist, wie er ist.
Er wird vorwurfsvoll, anhänglich, bedürftig – und kann sich selbst nicht mehr ausstehen. Dadurch wird er vermehrt von der Zuwendung des Narzissten abhängig. Der erkennt das und bezeichnet die Bedürftigkeit nach Bestätigung beim Empathen als narzisstisch und klagt diesen an. Zu diesem Zeitpunkt mag das zutreffend sein (die vorangegangene Dynamik außer acht gelassen).
Der Empath ist im Dauerausnahmezustand, vollkommen verwirrt und dreht sich nur noch um seine innere Unruhe und seine Bedürftigkeit
Von Akzeptanz keine Spur mehr. Der Narzisst zieht sich von seinem schwachen Partner zurück und überlässt den Empathen sich selbst (äußert vielleicht “ich bin für dich da, wenn du mich brauchst”). Er will aber mit den Aufwallungen des Empathen nichts zu tun haben.
Der Empath erlebt so die Ursprungssituation des nicht gehörten Schreiens erneut. Panik spitzt sich zu. Er versucht immer wieder, sich verständlich zu machen, äußert Vorwürfe. Woraufhin der Narzisst sich wieder zurückzieht usw. Der Drama-Kreislauf spitzt sich weiter zu, bis einer von beiden die Reißleine zieht. Meistens wird es der Narzisst sein, der das Verhalten des immer stärker aktivierten Empathen weder verstehen noch akzeptieren möchte/kann und sich distanziert (Ghosting).
Der Empath kann an dieser Stelle im Verhalten des Narzissten das finden, was er selbst zu lernen hat: sich zurückziehen, in den Abstand gehen, sich um sich selbst kümmern und sich nur auf sich beziehen. Nur im Abstand kann dem Empathen Verständnis und eine Differenzierung (alte Wunde vs. Verhalten des Narzissten) gelingen und ein Ausstieg aus manipulativem Verhalten und dem Drama-Kreislauf vollzogen werden.

6. Liebe oder doch Abhängigkeit?

Der Empath läuft in seiner permanenten inneren Aktivierung und Angst Gefahr, von der Aufrechterhaltung der Beziehung zum Narzissten abhängig zu werden. Auch wenn zu Beginn aufrichtige Liebe da gewesen sein mag. Jetzt braucht der Empath den Narzissten und der Narzisst spürt das. Der innere Mechanismus des alten Films ist aktiviert und der Empath befindet sich in einer unverständlichen Bedürftigkeit.
Er steckt völlig im Mangeldenken – dass er nicht gut genug ist, es nicht verdient hat und möchte, dass sein Partner ihm da durch hilft. Aus diesem inneren Mangel heraus wird der Empath abhängig und entscheidet nicht mehr aus seinem erwachsenen, bewussten Selbst heraus. Er ist in kindlicher Panik ständig darum bemüht, die namenlose Angst in sich zu besänftigen. Der Empath erlebt in dieser Phase oft tiefe Verwirrung, Bedürftigkeit: Er kann nicht mehr zwischen eigenen Anteilen und dem
tatsächlich invalidierenden Verhalten des Narzissten trennen.
Er spürt „das geht so nicht!“, kann aber aufgrund der inneren Verwirrung auch nicht mehr klar kommunizieren.
An dieser Stelle hilft es dem Empathen nur, im Abstand zur Ruhe zu kommen. Die Situation und sich selbst dann zu betrachten. Die Überzeugung und das Empfinden von Abhängigkeit sind Bestandteil des alten Films und haben mit der aktuellen Situation nicht wirklich etwas zu tun.
Der Narzisst erlebt sich im verwirrten und unterordnenden Verhalten des Empathen (Sicherung der Beziehung) als überlegen. Er empfindet tiefe Befriedigung, weil er aus seiner Wichtigkeit für den Empathen die für seinen fragilen Selbstwert notwendige Bestätigung für seine Besonderheit ableitet. Er sieht sich in seiner Bedeutsamkeit und seinem Einfluss (Kontrolle) über den Empathen bestätigt. Auch wenn das makaber klingen mag: Der Narzisst genießt dieses “Drama”. Um die Bedürfnisse des Empathen kümmern möchte er sich daher keinesfalls – er zieht sich in sich selbst zurück oder wendet sich anderen, für ihn angenehmeren Dingen (oder Menschen) zu. 

7. Verantwortung für die eigenen Anteile übernehmen

Die Chance und Entwicklungsaufgabe des Empathen liegt in der Übernahme der Verantwortung für die alte Wunde und den Grad erreichter Abhängigkeit. Auch wenn der Narzisst all die beschriebenen Verhaltensweisen zeigt. Wenn er weder einfühlsam noch liebevoll ist. Für die Wunde, damit verbundene Überzeugungen und die Bedürftigkeit des Empathen ist er nicht verantwortlich.
Der Empath hat selbst entschieden in dieser Beziehung zu bleiben, eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Er ist seinen inneren Überzeugungen und Idealen freiwillig gefolgt. Auch wenn diese Entscheidungen vielleicht nicht bewusst getroffen wurden.
Der Empath übernimmt oft Verantwortung – in erster Linie v.a. für die Beziehung und den Narzissten. Im Übermaß und durch Ignoranz eigener Bedürfnisse ist auch das eine Flucht vor sich selbst. Die fehlende Wertschätzung und Selbstliebe versucht der Empath (dann verzweifelt) durch die Liebe des Narzissten auszugleichen.
Die Begegnung mit dem Narzissten lässt den Empathen vor eben diese Wand laufen. Er hat nun die Chance, sich dessen bewusst zu werden und damit in eine lebensverändernde, heilsame Entwicklung zu kommen. Das Wiedererleben alter Schmerzen, Ängste und Minderwertigkeitsgefühle hat erst die Möglichkeit einer wirklichen Auseinandersetzung geschaffen.
Der Empath wird dies erst dann wirklich 
verstehen können, wenn er den Film als solchen erkennt. Hierfür die Verantwortung übernimmt. Das bedeutet nicht, dass der Empath seine eigenen Anteile schuldbewusst einräumen und dadurch das invalidierende Verhalten des Narzissten entschuldigen soll. Nein! Es geht um eine inhaltliche Trennung dieser beiden Themen.
Der Empath sollte nachsichtig und behutsam mit sich sein, Verantwortung für seinen Anteil übernehmen. Nicht mehr, nicht weniger.
Der Narzisst hat definitiv seinen Anteil an der Dynamik. Der Empath kann auf Basis von Selbstfürsorge entscheiden, wie er damit umgehen möchte (“will ich das so wirklich?”). Dadurch trifft er eine selbstbestimmte Entscheidung. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Entscheidungen nicht getroffen werden, um etwas heimzuzahlen oder etwas bestimmtes beim Narzissten zu erreichen. Sonst bekommt die Entscheidung manipulativen Charakter (keine Selbstliebe!) und führt auf direktem Wege zurück in den Drama-Kreislauf.
Zur Erinnerung: Es gibt keinen Schuldigen, keinen Täter und kein Opfer. Es gibt lediglich zwei Menschen, die mit ihren Mustern aufeinanderprallen und dadurch keine gemeinsame, aufrichtige Ebene finden. Und: Es ist nicht Aufgabe des Empathen, den Narzissten zu retten oder zur Einsicht zu bewegen, sondern sich selbst! Aus dem Gefängnis der alten Überzeugungen, Gefühle und Muster.
Die Arbeit an den eigenen Anteilen kann erst erfolgen, wenn der Empath zur Ruhe kommt. Eine Entkopplung vom Narzissten geschieht erst, wenn er diesen so sehen und akzeptieren kann, wie der nun mal ist. Und diesbezüglich eine Entscheidung trifft.

8. Der Weg in eine gesunde Beziehung – zu sich selbst

Der Empath kann in dieser Phase entscheiden, dass der Narzisst schuld ist. Damit manifestiert er sich selbst erneut als Opfer und bringt sich damit um die Möglichkeit, sich selbst als aktiver Schöpfer seines Lebens zu sehen. Was zu weiterer Frustration, Schmerz und auch einem destruktiven Festhalten an den negativen Selbstwertüberzeugungen und der toxischen Beziehung führen kann. Oder der empathische Mensch entscheidet sich für eine neue Beziehung – die, zu sich selbst.
Das bedeutet, dass er all das, was er beim Narzissten sehnlichst gewünscht und zu erreichen versucht hat, in sich selbst zu klären und zu lösen versucht. Die Liebesfähigkeit des Empathen ist grenzenlos. Und diese Liebe kann die eigenen Wunden in die Heilung bringen.
Die Liebe, die in der Beziehung zum Narzissten erweckt wurde, ist in Dir! Du hast diese Gefühle erlebt. Niemand und kein Beziehungsende kann Dir diese Liebesfähigkeit nehmen! Die Reise zurück an den Ursprung kann auf verschiedene Weise erfolgen: durch Arbeit mit inneren Kindern, Integration verdrängter Gefühle, Veränderung von Glaubenssätzen und ganz wichtig – Vergebung! Durch Vergebung (Dir selbst, anderen, dem Narzissten) kann Deine Liebe wieder fließen und Dir im Heilungsprozess dienen.

9. Akzeptanz der alten Wunde – Vergebung der Ursachen

Die alte Wunde des empathischen Menschen ist oft aus dem Zusammenwirken von hoher Empfindsamkeit und kindlicher Bedürftigkeit entstanden: wie oben beschrieben erlebt das empathische Kind selten eine vollständige Berücksichtigung seiner eigenen Nöte und Bedürfnisse. Die meisten Eltern sind in absolut bedingungsloser Liebe gegenüber ihren Kindern – das hat die Natur so eingerichtet. Damit sind sie gnadenlos gezwungen, sich selbst und ihre Bedürfnisse zurückzustellen, um voll auf das Kind konzentriert sein zu können.
Das gilt auch für die Eltern empathischer Menschen. Egal, wo Deine Eltern damals standen. Egal, was sie vielleicht nicht gesehen oder wahrgenommen haben. Sie haben aus ihrer damaligen Entwicklung heraus alles in ihrer Macht stehende getan, um Dich zu versorgen. Ganz einfach, weil sie gar keine Wahl hatten.
Ich möchte grobe Vernachlässigung, seelischen oder sogar körperlichen Missbrauch weder kleinreden noch gutheißen.
Mir geht es in diesem Artikel um Dich und Deine Haltung zu Dir selbst! Das Festhalten an Vorwürfen, Wut und der Überzeugung, nicht geliebt worden zu sein schaden Dir und legen den Grundstein für die Beziehung zu Dir selbst. Was Du anderen nicht vergeben kannst, kannst Du auch Dir selbst nicht vergeben. Was Du anderen vorwirfst, wirst Du auch Dir vorwerfen. Wenn Du Dich selbst nicht liebst und die Überzeugung entwickelst, es nicht verdient zu haben, wirst Du Dich auch nie geliebt fühlen können. Weil Du Dich für die (Selbst-)Ablehnung entscheidest.
Dadurch gestattest Du einer alten Erfahrung, Dein heutiges Leben zu bestimmen, stehst Deiner eigenen Entwicklung und Deinem unglaublichen Potential selbst im Weg.
Kann es sein, dass Du in Beziehungen dieses kindliche Liebesideal der selbstaufopfernden, bedingungslosen Liebe zu realisieren versuchst? Ist es möglich, dass Du noch Groll auf Deine Eltern in Dir trägst, weil Du glaubst, sie hätten es nicht richtig gemacht? Und bist Du vielleicht deswegen bei Abweichungen ggü. diesem Ideal Dir selbst und anderen ggü. so hart, weil Du krampfhaft versuchst, es unter Ausschluss Deiner eigenen Bedürfnisse besser zu machen? Deine Antworten auf diese Fragen können hilfreich sein, um Deinen Überzeugungen auf die Spur zu kommen.

10. Versorgung der Wunde – Würdigung der Gefühle

Ein Kind Säugling/Kleinkind erlebt in seiner faktischen Abhängigkeit in den ersten Lebensjahren im Gefühlserleben eigentlich nur zwei Zustände: alles ist gut oder Weltuntergang. Wenn ein bedrohlicher Zustand vorliegt, sind die damit existentiell intensive Gefühle verbunden. Sie führen dazu, dass das Kind auf sich aufmerksam macht (großes Geschrei). Auch das hat die Natur zur Überlebenssicherung so eingerichtet. Das Kind versteht nicht, dass die eigenen Eltern alles geben, was sie können. Empathische Menschen erleben diese existentiell bedrohlichen Gefühle potenziert und viel intensiver. Die (emotionale) Erinnerung brennt sich dadurch markanter in das Gedächtnis ein.
Wie oben beschrieben geht es mir hier nicht darum, grobe Vernachlässigung oder Missbrauch zu verharmlosen oder zu entschuldigen. Stelle Dir einen Moment die aufrichtige Frage: „Wollten meine Eltern mir mit ihrem Verhalten absichtlich Schaden zufügen?“. Wenn Du in Dir auf die Suche nach einer Antwort gehst, wirst Du merken, dass dies absolut unwahrscheinlich ist.
Wir Menschen handeln naturgemäß immer so, wie es uns nach bestem Wissen und Gewissen möglich ist. Wieso? Hätten wir eine bessere Lösung, würden wir diese wählen.
Auch Deine Eltern haben auf ihrem damaligen Entwicklungsstand mit ihren eigenen Themen und „Wunden“ das Bestmöglichste getan. Es geht nicht darum, Deine mit der Verwundung in Verbindung stehenden Gefühle kleinzureden oder sie in Frage zu stellen. Ganz im Gegenteil! Es ist an der Zeit, dass Du ihnen mit der Beachtung, Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Liebe begegnest, die sie verdienen! Sie sind ein Teil von Dir und es ist wichtig, sich um sie zu kümmern.
Dies kannst Du erst dann tun, wenn Du das Gewesene akzeptierst und zwar ohne dafür einen Schuldigen zu suchen. Trenne Deine Überzeugungen und Vorstellungen von Schuld von Deinem Erleben. Etwas, dass Du einem anderen zuschreibst (den Eltern, dem Narzissten) kannst Du in Deiner Vorstellungswelt nicht verändern.
Und ich glaube fest daran, dass es in Deiner Macht (und nur in Deiner) liegt, diese alten Gefühle, Überzeugungen und Muster von Deinem heutigen Erleben zu entkoppeln. Deinen Frieden damit zu machen. Dich aus dem Opferdenken zu befreien. Sag “ja” dazu und mach Dich an die Arbeit. Einen Vorgeschmack auf den ersten Schritt findest Du im Artikel In 10 Schritten aus der empathischen Reizüberflutung.

11. Auf in Richtung Selbstliebe

Dies ist Selbstliebe – dass Du als heute erwachsener Mensch diese Gefühle verstehst, annimmst, einlädst und sie endlich zu Dir heimholst. In Dich integrierst. Und die Verantwortung für Deine Heilung übernimmst und die Liebe und auch die Schuldigen nicht mehr im Außen suchst. Dadurch wechselst Du das Paradigma Deiner Überzeugungen. Dieser Mind-Shift wird eine Zeit lang dauern.
In diesem Prozess wird es Dir vielleicht phasenweise gelingen, bei Dir zu bleiben, phasenweise wirst Du aber auch in Deine alten Muster zurückfallen (anderen die Schuld geben, Dich als Opfer fühlen usw).  Das ist ok! Wenn Du erkennst, dass Du wieder in diesem Modus bist – frage Dich „was kann ich tun, um mich jetzt besser zu fühlen?“.
Hier findest Du meinen neusten Artikel “In 10 Schritten aus der empathischen Reizüberflutung”, den Du als Orientierung für Dich nutzen kannst. Wichtig ist, dass Du herausfindest, was Dir in der Regulation Deiner Gefühle, der Klärung der Energien und dem Lösen von Bindungen helfen könnte.
Sei immer gnädig mit Dir und liebe Dich als Mensch – mit Deiner Imperfektion. Habe Geduld mit Dir und würdige jeden Tag Dein Bemühen, mit Dir weiterzukommen. Konzentriere Dich auf Deine Fortschritte (schreib sie ggf. auf) und nicht auf Deine Fehler.
Dadurch praktizierst Du bereits Selbstliebe und lernst nach und nach auch die Dinge an Dir zu akzeptieren und zu lieben, mit denen Du bisher noch im Unfrieden warst.

12. Akzeptanz des Ist-Zustandes / Differenzierung Idealvorstellung

Anfangs wirst Du vielleicht durch Deine anhaltende Erregung und Deine Sehnsucht nach Deinem Partner immer wieder versuchen, gedanklich zu analysieren, was passiert ist. Nach Deinen Fehlern oder Möglichkeiten suchen, die Beziehung wiederherzustellen. Du wirst immer wieder auf einen inneren Widerspruch stoßen: Du willst ihn/sie zurück, aber eigentlich willst Du das auch nicht. Denn tief in Dir spürst Du, dass diese Beziehung so nicht funktioniert hat. Aber Dein inneres Kind schreit.
Das ist Deine Bedürftigkeit und das Nachwirken Deines Liebesideals, des Bilds, das Du von eurer Beziehung hattest/hast. Und des Effekts, den dieses Liebesideal auf Dein Gehirn hatte – dein limbisches System wurde durch die Illusion dieser perfekten Passung mit leckerem Dopamin und anderen Botenstofen geflutet – Du bist momentan auf Entzug und willst zurück an den Stoff.
Dein Liebesideal hat jedoch nichts mit dem zu tun, was aktuell passiert. Klartext: Der Narzisst wird sich sehr schnell weiterbewegt haben – für ihn bist Du nicht mehr wichtig. Er spürt vielleicht ein unschönes Jucken in sich, wird sich aber schnell Dingen zuwenden, die ihm Bestätigung schenken, wo er sich überlegen fühlen und einen neuen Rausch erleben kann. Tut weh? Ja, ich weiß.
Aber – das alles hat nichts mit Dir zu tun. Daran kannst Du nichts ändern. Es liegt völlig außerhalb Deiner Macht. Du wirst Trauer und Schmerz, vielleicht auch Wut empfinden. Geh diesen Weg! Nimm sie an und gehe durch. Sie weisen Dir den Weg in die Heilung. Akzeptiere die Umstände, die nicht zu verändern sind. Verliere nicht Deine Energie in einem aussichtslosen Kampf.
Und: Du kannst den Narzissten niemals so erreichen, wie Du es Dir wünschst. Er ist verschlossen. Zu. Es ist nicht möglich. Wirklich nicht! Du kannst nur Dich selbst erreichen!

13. „Ich muss etwas tun, um geliebt zu werden“ – auf der Suche nach Überzeugungen

Mit einer der Gründe für das Engagement von Empathen in Beziehungen ist die Überzeugung, etwas leisten zu müssen, um geliebt zu werden.
Wie bereits im Artikel „11 essentielle Punkte über Empathen, die Du kennen solltest“ beschrieben, vereinen sich bei empathischen Menschen oft zwei Faktoren: das Gefühl, in ihrer Besonderheit nicht verstanden zu werden und die Erfahrung, dass sie durch ihr natürliches Mitgefühl dazu beitragen, dass andere Menschen sich verstanden und dadurch besser fühlen. Diese beiden Faktoren können dazu führen, dass der Empath verinnerlicht, etwas tun oder leisten zu müssen, um Anerkennung und Liebe zu erhalten.
Zweifelsohne empfinden empathische Menschen eine tiefe innere Übereinstimmung und Zufriedenheit, wenn sie ihre natürliche Gabe zum Wohle anderer einsetzen können.
In Kombination mit der Überzeugung Liebe nicht verdient zu haben oder nicht normal/gut genug zu sein, kann der empathische Mensch sein gebendes Verhalten als einzige Quelle für das Gefühl von Sinnhaftigkeit erleben. Dass er sich immer für andere zuständig fühlt, sobald er Disharmonien oder Gefühle von Wut, Angst oder Ärger wahrnimmt.
Der Empath entwickelt so nach und nach die o.g. Überzeugung. Auch hier lohnt sich eine Betrachtung: Wieso haben andere Menschen bedingungslose Liebe einfach so verdient – nur Du nicht? Wieso machst Du bei Dir einen Unterschied? Bereit das zu verändern?

14. Orientierung in Dir selbst finden

Aufgrund der oft verzögerten Entwicklung von Empathen (Wahrnehmung von zu vielen Reizen, Stimmungen; Notwendigkeit von Ruhe; Erlernen der Differenzierung zwischen „meins“ und „deins“ – siehe Artikel) verspüren sie oft Orientierungslosigkeit – weil sie noch nicht wirklich bei sich selbst angekommen sind.
In Kombination mit der oben beschriebenen Überzeugung besteht bei Empathen oft eine Tendenz, sich mit den Werten, Zielen und Idealen geliebter Menschen zu identifizieren und dadurch wiederum den Kontakt zu sich selbst zu verlieren.
Deswegen fallen Empathen nach Trennungen auch meistens tiefer. Einerseits, weil sie neben ihrem eigenen Schmerz auch den des anderen spüren. Zudem erleben sie einen Verlust des Liebesideals und ihrer Zukunftsperspektive (die sie auf Basis angenommener, gemeinsamer Werte aufgebaut haben).
Aus meiner Sicht ist es eine sehr wichtige Lernaufgabe, herauszufinden und in Dich hineinzuspüren, was DU wirklich willst – völlig unabhängig von allen anderen Menschen. Dabei geht es nicht um einen 6-Jahres-Plan oder akurate Planung, sondern darum, Deiner inneren Stimme vertrauen zu lernen und eine gute Verbindung zu ihr zu schaffen.
Dein wahres Selbst kennt den Weg und arbeitet immer in Deinem Sinn. Es ist voll bedingungsloser Liebe zu Dir und verdient Deine Aufmerksamkeit und Zuwendung mehr als alles andere um Dich herum.
Was Du Dir im Außen wünschst kann erst dann eintreten, wenn Du die inneren Voraussetzungen geschaffen hast. Eine gesunde Beziehung und Vertrauen zu Deinem wahren Selbst.

15. Gesunde Grenzen nach außen setzen

Wenn Du etwas nicht möchtest oder klar spürst, dass andere Menschen (ggf. der Narzisst) ihr Päckchen ungefragt bei Dir abladen möchten, dann sage dazu innerlich und äußerlich nein. Bringe Dein Handeln in Übereinstimmung mit Deinem inneren Empfinden (setzt innere Klarheit voraus). Stehe für Dich auf.
Nimm Dich wichtig und ernst. Versuche dabei stets aus Dir heraus zu handeln und beobachte sorgfältig, ob Du etwas tust/sagst, um etwas beim anderen zu erreichen oder zurückzuschießen (Manipulation – die dunkle Seite der Macht steckt auch in Dir ;-)). Oder ob Du es für Dich aus Liebe heraus tust. Du wirst den Unterschied bemerken.
Bleib Dir treu und frage Dich „will ich das jetzt?“. Sage nur etwas zu, wenn Du innerlich geklärt hast, ob Du das ohne Erwartung einer Gegenleistung wirklich möchtest. Oder ob Du nicht vielleicht doch damit ein Ziel, eine Erwartung verbindest.
Vielleicht erkennst Du hier, dass Du durch Deine Liebe zu Dir selbst auch andere von der Bürde Deiner Erwartungen befreien kannst. Ein angenehmer Nebeneffekt, der mit Deinen empathischen Werten übereinstimmen dürfte…

 

Wir sind am Ende dieses sehr umfangreichen Artikels angekommen. Mir ist klar, dass viele angesprochene Themen vielleicht nicht so leicht zu verdauen sind. Sie mussten angesprochen werden, weil in ihnen der Schlüssel zum Verständnis für den Umgang mit Deiner besonderen Gabe liegen kann. Mir ist es ein Anliegen, dass Du Dich gesehen und verstanden fühlst, raus aus dem Opferdenken und in die Selbstermächtigung kommst, Dich integrieren und heilen lernst und so in Kontakt mit Deinem vollen Potential kommen und dies ausdrücken kannst. In Dir steckt so viel Liebe und Kraft – schenke Dir selbst einen Teil dieses unermesslichen Schatzes, der Du selbst bist!

 

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Ein unverbindliches Vorgespräch (20 Min.) ist übrigens immer kostenlos! Zum reinschmecken ;-). Nimm einfach Kontakt mit mir auf!

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