EMPATHIE UND NARZISSMUS

Wie der narzisstische Mensch sich verhält und weshalb – Ursachen und Folgen der narzisstischen Wunde

Wie der narzisstische Mensch sich verhält und weshalb – Ursachen und Folgen der narzisstischen Wunde


A. Erläuterndes Vorwort

Narzisstische Menschen erscheinen nach außen hin oft selbstbezogen, rücksichtslos und kalt. In Beziehungen müssen Partner mit Unverständnis, mangelndem Einfühlungsvermögen und Abwertungen umgehen. Das Denken, Fühlen und Handeln des narzisstischen Menschen dreht sich hauptsächlich um sich selbst. Ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und der permanente Drang nach Bestätigung der eigenen Person sind zentral.
Doch wieso ist das so?
Was steckt dahinter?

Dieser Artikel soll Ansatzpunkte zur Reflexion und zum besseren Selbstverständnis liefern. Dazu bewege ich mich mit Dir durch die allgemeine Entwicklung des ersten Lebensabschnitts. Wir betrachten die narzisstische Wunde und versuchen konkrete Auswirkungen auf Innenleben und Interaktionen, sowie die dahinter befindlichen Motive des narzisstischen Menschen zu verstehen. Zum Abschluss wirst Du besser verstehen, mit welchen Vorzeichen er eine Beziehung betritt.
Diese Zeilen sollen auch den Menschen zu Verständnis, Erkenntnis und Mitgefühl verhelfen, die sich in Beziehungen mit einem narzisstischen Menschen befinden oder befanden. Denn nur so gelingt ein Loslassen.

 


B. Ausflug in die ersten Lebensmonate – wichtige Details zum Verständnis

Dieser allgemeine Abschnitt bezieht sich nicht nur auf die narzisstische, sondern auch auf die empathische Wunde, die in einem weiteren Artikel gesondert betrachtet werden soll (Veröffentlichung zeitnah). Es ist für das Verständnis der Entstehung der Wunden auf beiden Seiten bedeutsam, die folgenden Abschnitte zu verstehen und zu verinnerlichen.

 

1. Die Symbiose

Im Mutterleib lebt der Embryo in körperlicher Symbiose mit der Mutter. Sie teilen einen Blutkreislauf, Nähr- und Schadstoffe. Und nicht nur das. Die Systeme sind untrennbar miteinander verflochten. Das kleine Wesen erlebt Empfindungen und Zustände der Mutter mit, als seien es die eigenen. Es existieren zig Studien, die belegen, dass z.B. erhöhter Stress in der Schwangerschaft eine messbare Auswirkung auf den Neuankömmling haben kann. Das ist kein Wunder – schüttet die Mutter Stresshormone aus, empfängt diese auch der Embryo. Ich bin davon überzeugt, dass Babys bereits im Mutterleib das gesamte Spektrum an Zuständen mitbekommen. Beispielsweise auch, ob die Eltern sich freuen oder ob Ängste bestehen, das Kind vielleicht gar nicht gewollt ist o.ä. Das kleine Wesen bringt also schon etwas mit in die Welt. Die Trennung bei der Geburt ist ein natürlicher Prozess, der die physische Symbiose beendet.

2. Die emotional-energetische Symbiose

Emotional-energetisch besteht die Symbiose nach Geburt in den ersten Lebenswochen fort. Bei Nervosität oder Ängstlichkeit der Mutter wird das Baby selbst unruhig und weint. Die Empfindungen der Mutter sind überlebenswichtig! Ein Säugling ist im wahrsten Sinne des Wortes abhängig von seiner Mutter. Durch die Symbiose spiegelt er so der Mutter ihre Gefühle zurück. Neben den eigenen Ausnahmezuständen, die er erlebt, kann er dadurch auch so auf sich aufmerksam machen: „Da stimmt was nicht! Es geht mir nicht gut. Kümmer dich um mich!“ oder „So geht es mir gut! Ich bin zufrieden!“. Dieser Umstand wird an anderer Stelle für die empathischen Leser noch interessant werden. Dieses Programm dient der Überlebenssicherung des Kindes und stellt für Eltern oft eine Herausforderung dar. Sie bekommen neben den zu versorgenden Gefühlszuständen ihres Kindes, ihren eigenen Zustand von diesem zurückgespiegelt.

3. Das Spektrum erlebter Gefühle – Himmel vs. Weltuntergang

In der vollständigen Versorgungsabhängigkeit erlebt das Kind im wesentlichen zwei Empfindungen: BehagenUnbehagen, bzw. LustUnlust. Man könnte auch sagen weiß vs. schwarz. Himmel vs. Weltuntergang. Bei letzterem macht das Kind durch Schreien auf sich aufmerksam. Dieses von der Natur in uns abgelegte Programm dient der Überlebenssicherung des körperlich und emotional komplett abhängigen Kindes. Die erlebten Gefühle sind sehr intensiv, erreichen mitunter ein existentiell bedrohliches Ausmaß, verbunden mit massiver Angst und Unruhe. Nur so kann der Säugling ein deutliches Signal mit Aufforderungscharakter aussenden: „mach was!“.

4. Das Erleben von Verständnis – angemessene Reaktion der Eltern

Im Laufe der Zeit erfahren Kinder im Idealfall, dass ihr Schreien gehört wird. Die Reaktion der Eltern führt zur Beruhigung und die Zustände von Weltuntergang verlieren nach und nach an Bedrohlichkeit. Das Kind beginnt, sein schreien zu variieren, was den Eltern eine Differenzierung erlaubt: Ist das Kind hungrig? Hat es Schmerzen? Will es Nähe? Benötigt es Schutz? In dieser Zeit bildet sich eine feinere Kommunikation zwischen Kind und Eltern aus. Verstehen Eltern die Signale und reagieren angemessen, macht das Kind die beruhigende Erfahrung von Verständnis. Sein Verhalten (Schreien) führt zu einem Ergebnis (die Eltern kommen und machen das blöde Gefühl weg). Es entwickelt sich eine Vorstufe von Selbstwirksamkeit („ich kann etwas bewirken“).

5. Gesunde Entwicklung von Ich-Bewusstsein, Autonomie und Selbstvertrauen

Bei empfundener Sicherheit und Versorgung durch die Eltern kommt es so in den ersten 18 Lebensmonaten zur Etablierung einer sicheren Bindung. Die Umwelt wird als verlässlich und zunehmend konstant wahrgenommen. Das Kind entwickelt Objektpermanenz (“Auch wenn ich Mama nicht sehe, ist sie da”). Das Kind beginnt zu explorieren, seinen Aktionsradius auszuweiten und eigene Erfahrungen zu machen. Ein natürlicher Trieb, bei dem der Abstand zu den Eltern immer größer, die symbiotische Verbindung immer schwächer wird.

Das Kind erkennt sein eigenes Selbst, entwickelt ein Ich-Bewusstsein (Rouge-Test, ca. 18 Monate). Die Eltern beginnen dem Kind zu vermitteln, wie Gefühle reguliert werden können. Das Kind lernt am Modell der Eltern (Modelllernen, Bandura). Die Verbalisation der Eltern hilft dem Kind auch, Verständnis für das eigene Erleben zu entwickeln („jetzt bist du erschrocken, weil du hingefallen bist…“). Eltern fungieren quasi als Lotsen in der emotionalen Regulation. Das Kind verliert so die Angst vor Gefühlen und löst sich im Verlauf immer mehr aus der Abhängigkeit. Es autonomisiert sich und entwickelt etwas sehr Essentielles – Selbstvertrauen und das Gefühl, selbst etwas bewirken zu können (Selbstwirksamkeitserwartung).

 


C. Die Entstehung der narzisstischen Wunde

Jedes Kind braucht in den ersten Lebensmonaten die umfassende, bedingungslose Liebe und Fürsorge der eigenen Eltern (meist primär die Mutter), um sich sicher, geliebt und angenommen zu fühlen. Durch liebevolle Anleitung, Begleitung, Erklärungen und Rückversicherung können Kinder zu selbstbewussten, -verantwortlichen und rücksichtsvollen Menschen heranwachsen. Menschen, die ihr eigenes Innenleben verstehen, akzeptieren und regulieren können. Die in der Lage sind, sich abzugrenzen, auszudrücken und gesunde soziale Beziehungen zu führen.
Menschen, die als Erwachsene ausgeprägte narzisstische Verhaltensweisen an den Tag legen, haben in ihrer frühen Kind meistens einen der folgenden Umstände erlebt:

1. Grenzenlose Verwöhnung, Lob, Anerkennung oder
2. Vernachlässigung, Ablehnung oder Ignoranz der eigenen Person

 

1. Grenzenlose Verwöhnung, permanentes Lob und Anerkennung 

In einer Studie der Universität von Amsterdam fand man heraus, dass narzisstische Kinder die Einschätzungen und Bewertungen bzgl. ihrer eigenen Bedeutsamkeit von ihren Eltern lernen. Hierbei wirkt neben anhaltender Verstärkung (Lob, Anerkennung) u.a. der Prozess des Lernen am Modells (Bandura). Wenn Eltern ihre eigenen Kinder als i.V. zu anderen Kindern für intelligenter, gewitzter oder spezieller hielten, zeigten deren Kinder signifikant häufiger narzisstische Tendenzen als andere Kinder.

Durch anhaltendes Herausstellen der Besonderheiten des Kindes und permanente Bestätigung wird der Applaus und die Wichtigkeit zur alltäglichen Realität. Das Kind verinnerlicht so einen Referenzwert für die eigene Bedeutsamkeit. Es gewöhnt sich an unmittelbare Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Werden die Bedürfnisse dann nicht mehr sofort befriedigt, reagiert das Kind mit Unmut, Wut, Trauer und Trotz. Eltern von narzisstischen Kindern können selbst narzisstische Züge aufweisen. In ihren Kindern könnten sie ein Spiegelbild ihres besonderen Selbst sehen und das Kind entsprechend mit stolzgeschwellter Brust behandeln. Natürlich kann dies auch andere Gründe haben (Überforderung, eigene psych. Probleme etc.).
Eltern, die unmittelbar unangenehme Gefühlszustände ihrer Kinder abschalten, haben oft selbst keinen hilfreichen Umgang mit Gefühlen gelernt. Sie halten diese selbst schlecht aus. Wenn sie das eigene Kind so sehen, kann sich dies für sie selbst sehr unangenehm anfühlen. Sie schalten dies ab, indem sie die Bedürfnisse ihres Sprößlings ohne wenn und aber befriedigen („nicht weinen, du bekommst ja noch einen Schokoriegel!“) oder über die Gefühle hinweggehen („das ist doch nicht so schlimm…schau mal hier…“).
In beiden Fällen wird das Kind hinsichtlich seiner Gefühle invalidiert. Dadurch kann das Kind keinen adäquaten Umgang mit Gefühlen von Wut, Angst oder Trauer erlernen. Die Reaktion der Eltern beinhaltet die Botschaft, dass diese Gefühle entweder ignoriert oder unmittelbar befriedigt werden müssen. Diese Regel wird gelernt. Darüberhinaus lernen sie den Sinn dieser Gefühle nicht kennen, z.B. deren Signalcharakter. Ein tiefes Erleben und Aushalten der Gefühle lernt das Kind nicht kennen.
Durch permanente Bedürfnisbefriedigung entsteht ein Prinzen-/Prinzessinnenstatus, der irgendwann als Normalität erachtet wird. Eine Abweichung davon wird als bedrohlich erlebt. Empathie und Perspektivenübernahme für andere Menschen können nicht gelernt werden. Sie werden zum Zentrum ihrer wahrgenommenen Welt. Dies ist die erste Beziehungserfahrung des narzisstischen Menschen. Alles, was dem zukünftig widerspricht fällt für ihn nicht unter bedingungslose Liebe.

Man könnte meinen, dass so viel Zuwendung doch schön für ein Kind ist? Auch wenn es auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint: Dieses Kind wird trotz aller Verwöhnungen nicht in seiner Ganzheit geliebt. Die Eltern gehen nicht auf die dahinterliegenden Bedürfnisse, Gefühle, Ängste (und oft auch Autonomiebestrebungen) ihres Kindes ein. Sie speisen es an der Oberfläche ab. Indem sie Angst, Wut und Frustration abschalten, Trauer sofort eliminieren, lehnen sie diesen Teil des Kindes ab. Die Zuckerseite ist erwünscht. Der Rest wird verleugnet.
Durch dieses Verhalten wird der Grundstein für eine frühe Spaltung gelegt. Nicht selten wird das Kind (und später der Erwachsene) emotional und manchmal auch materiell abhängig. Zur Regulation des Innenlebens braucht es einen anderen im Außen, der dies übernimmt.
Die Zuwendung ist eine oberflächliche Ersatzform von Liebe. Diese befriedigt das narzisstische Kind nie wirklich. Der Schrei nach wahrer Liebe hallt in ihm fort. Tief innen drin bleibt es sich selbst überlassen und allein. Diese tiefsitzende Wunde ist dem narzisstischen Menschen im Erwachsenenalter nicht mehr zugänglich. Tatsächlich wohnen in ihm dauerhaft massive Panik und Trauer. Die Verzweiflung und Verletztheit eines verlassenen Kindes.

 

2. Vernachlässigung, Ablehnung oder Ignoranz der eigenen Person 

Bei fehlender Sensibilität, psychischen Problemen oder ausgeprägter Selbstbezogenheit der Eltern, werden Signale des Kindes nicht richtig gedeutet. Dadurch ist auch ein Eingehen nicht möglich. Wenn Eltern ihr Kind z.B. lange schreien lassen, überlassen sie es anhaltenden, existentiell bedrohlichen Gefühlen von Angst und Panik. Auch körperliche und seelische Gewalt oder Gleichgültigkeit können tiefe Wunden schlagen.
Die Eltern stehen nicht als reale Versorger der emotionalen Welt des Kindes zur Verfügung. Möglicherweise wirken sie auf das Kind – gerade bei Gewalterfahrungen – sogar bedrohlich und unberechenbar. Aus Sicht des Kindes reagieren sie nicht, sondern sie regieren. Sie agieren und bewerten aus ihrer eigenen Welt heraus, versetzen sich nicht in das Kind hinein. In seiner eigenen Welt ist das Kind auch hier ungesehen und allein. Aufgrund der Abhängigkeit in den ersten Lebensmonaten wird das Kind alles tun, um die Gunst (= Liebe und Wärme) der Eltern zu erhalten, Bedrohung und Gefahr abzuwenden.

Wenn Eltern Angst auslösen und/oder Gefühle wie Trauer, Angst oder Wut ignorieren, setzen sie das Kind einer unbeschreiblichen Panik aus. Ein erwachsener Mensch besitzt im Idealfall Strategien, um mit diesen Gefühlen umzugehen – ein Kind nicht. Es bleibt allein in seiner namenlosen Panik (Weltuntergang), bis irgendwann das innere Alarmsystem aufgrund von Überforderung abschaltet. Ein Schutzmechanismus greift, bei dem Gefühle von Hilflosigkeit, Angst und nicht zu bewältigender Trauer vom eigenen Erleben abgespalten werden.
Das Kind blendet einen Teil seines Wesens, seiner Persönlichkeit aus. Der aus dieser Erfahrung resultierende Selbstwert (“ich bin nichts wert”) steht in Verbindung mit eben diesem unsäglichen Leid, Ablehnung und existentieller Bedrohung. Dieser Teil der Persönlichkeit mit kaum vorhandenem Selbstwert, wird gemeinsam mit den bedrohlichen Gefühlen in einer Kiste fest verschlossen.
Deswegen erlernt der junge Mensch auch hier keinen Umgang mit diesen Gefühlen. Er kann nicht in sie eintauchen. Der Weg ist versperrt.

Die erste abgespeicherte Beziehungserfahrung lautet in etwa: „ich bin wertlos und darf nicht ich selbst sein“. Vor Gefühlen von Panik und Wertlosigkeit rettet sich das Kind, indem es in eine von den Eltern akzeptierte Rolle schlüpft, deren Maßstäbe und Regeln übernimmt, um so endlich deren Bestätigung zu erlangen. Mit dieser poliert es den maroden Selbstwert auf und deckelt die Gefühle in der verschlossenen Kiste.

Liebe und Zuwendung sind an Auflagen und Bedingungen gekoppelt – sie beziehen sich nicht auf die Person/das Wesen des Kindes, sondern auf dessen Fähigkeit zu spuren. Ein liebevolles Rollenvorbild fehlt, eigene Gefühle werden nie vollständig integriert. Die geschluckten Regeln der Eltern werden im Lauf der Zeit um eigene, selbstwertdienliche ergänzt und später auf andere, zwischenmenschliche Beziehungen übertragen.  Der junge Mensch wächst zu einem zur Einfühlung nicht fähigen und notwendigerweise selbstbezogenen Erwachsenen heran. Im weiteren Leben wird er alles daran setzen, vor sich selbst und anderen nicht aus der Rolle zu fallen oder mit dem Gefühl von Wertlosigkeit konfrontiert zu werden. Gleichzeitig überträgt er seine Regeln auch auf zwischenmenschliche Beziehungen. Die mühsam errichtete Welt des narzisstischen Menschen, sein Schutz-System darf nicht zusammenbrechen. Er käme sonst in Kontakt mit den abgespaltenen, kindlichen Gefühlen von Panik, Wut und Trauer.
Die verschlossene Kiste – in der es ordentlich rumpelt.

 


D. Die Auswirkungen der narzisstischen Wunde/Prägung

Ob nun übermäßige Verwöhnung, Lob und Anerkennung oder Vernachlässigung, Ablehnung und Ignoranz ursächlich prägend waren – die Auswirkungen sind vielgestaltig und ähnlich:


1. Intoleranz gegenüber negativen Gefühlen
 

Das Kind (und später der Erwachsene) weist eine Intoleranz gegenüber negativen Gefühlen auf. Bei Konfrontation mit Trauer, Zurückweisung (Selbstwert!), Angst oder Frustration reagiert der narzisstische Mensch mit Panik, dicht gefolgt von Wut (zur Verteidigung seiner verschlossenen Kiste). Die primären Gefühle werden nicht bewusst gespürt, noch entsprechend zugeordnet. Sie machen dem narzisstischen Menschen Angst! Er hat sie Zeit seines Lebens abgespalten und keine Ahnung, wie er mit ihnen umgehen kann. Der narzisstische Mensch kann sich diesen Gefühlen nicht stellen. Er lebt ein von Angst bestimmtes Leben – vor diesen Gefühlen. Der zentrale Auftrag besteht darin, die eigene Großartigkeit zu belegen, um das dauerhafte Rumpeln in der Kiste zu übertönen: „du bist wertlos“, „du bist nicht wichtig“, du bist nicht gut genug“, „du bist falsch“. Ein anhaltender, innerer Krieg mit sich selbst. Er ringt um die eigene Bedeutsamkeit, kämpft gegen die vergangenen, verinnerlichten und abgespaltenen Überzeugungen.

 

2. Manipulation und Instrumentalisierung

Das Kind (und später der Erwachsene) muss andere Menschen zur Befriedigung seines Bedürfnisses nach Bedeutsamkeit (zur Vermeidung von Gefühlen von Angst, Trauer und Wertlosigkeit) instrumentalisieren und manipulieren. Er handelt im Rahmen seines erlernten und vertrauten Systems. Das kann bewusst oder unbewusst erfolgen. Reue empfindet er dabei keine, weil er sie nicht kennt. Wir erinnern uns: Seine erste Beziehungserfahrung hat sein System für ihn gefühlte Realität werden lassen. Er setzt voraus, dass die Welt so funktioniert. Erfährt er in seiner Selbstbezogenheit eine Abweichung davon, reagiert er mit Panik, dicht gefolgt von Wut. Er muss die Realität seiner subjektiven Sicht der Dinge anpassen. Unter dauerhaftem Bemühen setzt er Abwehrmechanismen ein, um dies zu realisieren (siehe Artikel 11 Punkte zur toxischen, empathisch-narzisstischen Beziehungsdynamik). Spürbar wird dieser Grad an Überzeugung in der Interaktion mit dem narzisstischen Menschen. Obwohl er auch Lügen zur Manipulation einsetzt, wirkt er oft nicht wie ein Lügner. Weil er von der Allgemeingültigkeit seiner Realität überzeugt ist.

 

3. Unfähigkeit zur Perspektivenübernahme oder Empathie

Einfühlung in andere gelingt ihm nicht im Sinne des Wortes. Er vollzieht einen Perspektivenwechsel allenfalls gedanklich, nie emotional. D.h. er kann zwar erkennen, dass sein Gegenüber traurig oder enttäuscht ist, bzw. eher diffus und grob, dass etwas nicht stimmt. Ein wirkliches emotionales Mitgehen gelingt ihm aber aufgrund seiner Gefühlsblindheit nicht. Abgesehen davon besteht auch kein Interesse hieran (Selbstbezug). Er kann diese Gefühle nicht dekodieren und ihrer Bedeutsamkeit verstehen, weil sie bei ihm in der Kiste stecken. Mit kompromissloser Abwehr ist zu rechnen, sollten die negativen Gefühle des Gegenübers etwas mit seinem Verhalten zu tun haben.

Ein Beispiel:

Viktor liebt das Mittelalter. Er und seine Freundin Stefanie haben drei Tage lang gemeinsam Burgen und Schlösser am Rhein besucht. Auch wenn Stefanie das nicht so interessant findet, wie Viktor – genießt sie doch die neuen Eindrücke und die gemeinsame Zeit. Am vierten Tag machen beide, wie vereinbart, eine Bootstour auf dem Rhein. Stefanies Wunsch. Viktor langweilt sich und zieht ein Gesicht. Er schweigt, reagiert auf Stefanies Begeisterung kalt und abweisend. Stefanie ist traurig und fragt ihn, was los sei. Er äußert knapp, dass er sich langweile. Auf die Trauer von Stefanie geht er nicht ein. Als sie ihr Bedürfnis äußert, reagiert er unwirsch: „Wieso verdirbst du dir selbst die Laune. Genieß es doch einfach! Es war dein Wunsch! Wir sind hier, oder nicht?“. Stefanie ist verletzt und versucht es erneut: „Kannst du dich nicht ein wenig mit mir freuen? Schließlich sind wir gemeinsam hier. Ich habe mich ja auch über die Zeit mit dir bei den Burgbesichtigungen gefreut, auch wenn es mich nicht so brennend interessiert“. Und hier fällt bei Viktor die Tür ins Schloss: „Oh, heißt das, du wolltest gar keine Schlösser besichtigen? Du hast mir also was vorgemacht? Mach das nie wieder!“. Weitere Erklärungsversuche eskalieren die Situation nur weiter. Beide befinden sich in unterschiedlichen Realitäten.

Viktor hat keine Lust auf die Bootsfahrt und lässt seine Partnerin das auch spüren (Kontrolle). Er macht sie und ihre Wünsche für seine Laune verantwortlich. Schließlich hat sie ihn zu etwas gebracht, das er gar nicht tun will (Selbstbezug). Als sie mit Trauer reagiert und ihn bzgl. seines Verhaltens zur Reflektion auffordert, klammert er sich aus der Situation aus. Schließlich ist es Stefanies Verantwortung für ihre Stimmung zu sorgen. Was kann er dafür, wenn sie es sich selbst vermasselt? Er sieht zwar, dass sie traurig ist, kann es aber nicht nachempfinden oder herleiten (Unterschied zwischen kognitiver und emotionaler Empathie). Ihr Zustand darf keinesfalls etwas mit ihm zu tun haben. Denn er ist unfehlbar und einfach er selbst. Was kann er dafür, wenn sie damit nicht zurecht kommt? Seine Wut aufgrund des empfundenen Angriffs auf sein System entlädt sich, als Stefanie ihm zu verdeutlichen versucht, dass es ja auch um das gemeinsame Erleben geht. Für Viktor geht es aber um etwas ganz anderes (Wut, Frustration, langweilige Situation). Es bricht aus ihm heraus: Er unterstellt Stefanie genau das, was in ihm vorgeht. Dass sie keine Lust hatte auf die letzten drei Tage. Was nicht stimmt. Aber er hat einen Schuldigen und eine Erklärung für seine schlechte Laune gefunden. Er hat die Realität seinem Empfinden angepasst und sich seines Einflusses und seiner Bedeutsamkeit rückversichert (sein Verhalten hat einen Einfluss auf sie – er bekommt Aufmerksamkeit und die Bootstour ist nun auch für Stefanie vorbei – Kontrolle).

Ergänzend sei erwähnt, dass der narzisstische Mensch durchaus empathisch sein kann! Aber in seinem Sinne: Was ihm zweckdienlich ist, spürt er sehr genau. So hat er ein ziemlich zielsicheres Gefühl für Schwachstellen Dritter, deren Bedürfnisse und dafür, wie sie ticken (Ansatzpunkte für Manipulation und Strategien zur Verteidigung). Diese empathische Information nutzt ihm – sie ist sogar existentiell wichtig!

 

4. Unfähigkeit zur Selbstreflektion – Klärung und Verantwortung unmöglich

Sobald der narzisstische Mensch zur Reflektion des eigenen Verhaltens aufgefordert ist, wird dies als Angriff empfunden. Auch dann, wenn die hinter der Aufforderung befindlichen Motive im Sinne eines friedvollen Miteinanders vom Gegenüber erläutert werden. Diese Information erreicht ihn nicht. Der bloße Gedanke, dass sein zum Selbstschutz errichtetes System bedroht sein könnte, lässt den narzisstischen Menschen namenlose Panik spüren. Er fährt sofort die Geschütze auf und verschanzt sich hinter seinem Verteidigungswall. Er reagiert automatisch auf die bekannte Weise – durch Abspaltung.
Wie im Artikel 11 Punkte zur toxischen, empathisch-narzisstischen Beziehungsdynamik beschrieben, wird die Wut durch projektive Identifikation dem Gegenüber unterstellt. Es kann nur einen Bösen geben und es muss einen geben! Wo kämen sonst die Gefühle her, die der narzisstische Mensch empfindet? Er selbst kann niemals der Böse sein. Weil er dann fehlbar wäre. Weil dann all die inneren Sätze, die ständig gegen die verschlossene Kiste pochen, doch Recht hätten. Das darf unter keinen Umständen sein. Sonst würde er unmittelbar in Kontakt mit seiner kindlichen, existentiell bedrohlichen Panik kommen – und darin liegt in seiner Welt die Vernichtung.
Dies ist mit ein Grund, weshalb er keine Verantwortung (für andere) übernehmen wird – dies macht ihn angreifbar (plus Selbstbezug – er ist das Zentrum!).

 

5. Emotionale Beweisführung und Gefühlsblindheit in einer Welt von Gut und Böse

Der narzisstische Mensch lebt in einer verzerrten, selbstbezogenen Welt von Gut und Böse. Grundlage seiner Reaktionen und Antworten ist nicht das reale Geschehen, sondern das subjektive Erleben. In Fachkreisen wird dieser Denkfehler als emotionale Beweisführung bezeichnet. Fühlt sich der narzisstische Mensch angegriffen, ist dies in seiner Welt ein Beweis dafür, dass ein Angriff stattgefunden hat. Auch wenn alle objektiven Fakten oder Erklärungen dagegen sprechen. Diesen Angriff wird er dem Gegenüber unterstellen. Seine Realität ist für ihn gleichbedeutend mit der allgemeingültigen Realität. Die Sicht des anderen ist einfach falsch! Wir erinnern uns: Es ist ihm nicht möglich, sich in Perspektiven oder Wahrnehmungen Dritter einzufühlen. Dazu müsste er die Welt seiner Wahrnehmung für einen Moment verlassen – seine Festung wäre ungeschützt. Der narzisstische Mensch weist im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen ein Defizit auf, das man von Menschen mit Autismus kennt: Er kann nicht mentalisieren und ist blind für die Gefühle seiner Mitmenschen. Letzteres wird in der Psychopathologie auch als Alexithymie bezeichnet.

 

6. Auf der Suche nach dem Bösen – das dauerhafte Aufgeladen-Sein 

Der anhaltende innere Krieg in einer Welt von Gut und Böse fordert seinen Tribut: Es gibt immer etwas zu tun. Der narzisstische Mensch muss abwehren, projizieren, manipulieren, kontrollieren, sich die Realität zurechtbiegen und sich ablenken, zerstreuen, lustvolle Erfahrungen machen. Ein enormer geistiger und seelischer Aufwand, der sehr viel Energie fordert. Im Innenleben des narzisstischen Menschen kehrt nie Ruhe ein. Er ist unter permanenter innerer Anspannung – auch wenn er nach außen cool, gelassen und gleichgültig wirkt. Innerlich arbeitet er ständig auf Hochtouren gegen die ihm durch die verschlossene Kiste entgegen hallenden Stimmen. Die ihm sagen, dass er nichts wert ist, unnütz, ein Versager, ein armer Wurm, ein Würstchen, unfähig, böse, abstoßend, das Letzte.
Er ist (unbewusst) permanent damit beschäftigt, diese inneren Sätze abzuwehren. Er ist unruhig, wird gereizt, missmutig und erschöpft (was er aber nicht sein darf!). Seine anhaltende Angst vor bedrohlichen Bewertungen lassen ihn seine Umgebung ständig scannen. Mit Misstrauen beäugt er jede Aussage und jede Geste des Gegenübers auf vermeintliche Bedrohungen. Sobald auch nur der Hauch eines Verdachts bei ihm besteht, schlägt er zu.

Ein weiteres Beispiel:

Stefanie hat aufgrund der zunehmenden Anspannung in Gegenwart von Viktor wieder mit dem Rauchen angefangen. Viktor stört das enorm. Nicht etwa, weil er sich um Stefanies Gesundheit sorgt, sondern weil er eine so „schwache“ Freundin hat und den Geruch nicht mag. Als er sie bei einem Zwischenstopp fragt, weshalb sie jetzt schon wieder raucht, antwortet sie: „Weil ich so angespannt bin. Seit wir unterwegs sind, erkenne ich dich nicht wieder“. Viktor dreht sich wortlos um, lässt Stefanie stehen und läuft zum Wagen. Den Rest des Tages spricht er nicht mehr mit Stefanie. Stefanie versteht die Welt nicht mehr, wird aber zunehmend wütend auf Viktor. Abends spricht sie ihn nach fünf Stunden eisernem Schweigen auf sein Verhalten an. Er entgegnet: „Du rauchst, um mich für mein Verhalten zu maßregeln – wie soll ich darauf wohl reagieren?“.

Viktor versetzt sich überhaupt nicht in die Welt seiner Freundin. Was er gehört hat war, dass es etwas mit ihm und seinem Verhalten zu tun hat, das ihr nicht passt. Also will sie ihn damit wohl bestrafen. Anders kann es ja gar nicht sein. In der Welt des narzisstischen Menschen dreht sich alles um ihn. Er ist ausschließlich damit beschäftigt, die eigene Bedeutsamkeit zu sichern und vermeintliche Angriffe auf seine Person abzuwehren. Das dazu dauerhaft notwendige, energetische Aufgeladen-Sein des narzisstischen Menschen erschöpft ihn – und seine unmittelbaren Mitmenschen ebenfalls.

 


E. Fazit – Wie der narzisstisch geprägte Mensch eine Beziehung betritt

Der narzisstische Mensch versteht unter der idealen Liebe eine an seinen Bedürfnissen und seiner Person ausgerichtete Verbindung, in der seine Großartigkeit er- und anerkannt wird. Falls er grenzenlose Bewunderung und Bestätigung als Kind erlebt hat, wird er eben dies als Schablone für spätere Beziehungen anlegen. Im Falle von Ignoranz und erlebter Abwertung seiner Person, wird er in einer Beziehung genau das Gegenteil suchen.
Einen Menschen, der seine zum Selbstschutz geschaffene Realität anerkennt. Eine Verbindung, in der das Gegenüber ihm durch Bestätigung hilft, die Stimmen aus seiner inneren Kiste abzuwehren. Jemand, der seinen inneren Krieg mit ihm führt. Der mit ihm in seiner Realität verschmilzt (Symbiose), ihm aber nicht zu nahe kommt (Kiste). Jemand der mit ihm vor seinen eigenen Ängsten davonläuft. Er wird sich von einer bedingungslos, fortwährend gebenden und loyalen Person angezogen fühlen, die bereit ist, eigene Bedürfnisse und Wünsche zurückzustellen. Die nicht fordert, ihn nicht bedrängt. Die ihn bedingungslos akzeptiert und bestätigt. In seiner Angst vor negativen Gefühlen wird er sich einen warmherzigen Menschen suchen, dessen Innenleben er durchschaut, der ihm berechenbar und unbedrohlich erscheint. Jemanden, bei dem er auf grenzenloses Verständnis trifft und der sich seiner Bedürfnisse annimmt.

Auch wenn der narzisstische Mensch sich dessen nicht bewusst ist: In ihm brennt fortwährend ein innerer Schrei nach Liebe. Wir erinnern uns: Er wurde nie wirklich in seiner Ganzheit angenommen, geliebt und akzeptiert. Diese innere Wunde schmerzt ihn anhaltend. Das narzisstische Paradox besteht darin, dass er sich etwas wünscht, was durch sein errichtetes System unmöglich ist. Er möchte bedingungslos geliebt werden, seine abgespaltenen Gefühle, Ängste und Selbstzweifel sind aber in seiner Kiste fest verschlossen. Und diese hält er zu, verleugnet vor sich und anderen deren Existenz.
Er ist nicht wirklich da, lebt in einer anhaltenden Projektion seiner Angst.
Am Boden der fest verschlossenen Kiste liegt auch die Sehnsucht. Dort weint dieses Kind. Das nie geliebt wurde. Dort wohnt die Panik. Die Vernichtung. Er wünscht sich bedingungslose Liebe, gleichzeitig ist dies seine größte Angst. Wird er verstanden (mit all seinen Ängsten), dann nähert sich jemand seiner Kiste. Er muss er sich umgehend schützen und die Kontrolle wiedererlangen. In seiner subjektiven Realität darf er die Kiste nicht anerkennen. Er kann sein System nicht verlassen, ist nicht erreichbar. Der Weg ist versperrt.

Deshalb kann ein narzisstischer Mensch sich immer nur im Verständnis seiner Welt auf eine Beziehung einlassen. Auf Basis seiner Fragmentierung, seiner Spaltung. Deswegen ist Klärung mit ihm nicht möglich. Deswegen ist Einfühlung nicht möglich. Verantwortung darf nicht übernommen werden. Er ist gefangen: In einer Projektion seiner Angst, die er seit jeher für die Realität hält. In seiner Kiste ein panisches, verletztes und weinendes Kind. Das nicht gehört werden darf, weil sonst alles zusammenbrechen würde. Seine größte Angst. Er wird abwehren, was er in der Tiefe seines Herzens unbewusst ersehnt.

 

Dieser wiederum sehr umfangreiche Artikel möchte Verständnis und Mitgefühl schaffen. Niemand kann dem narzisstischen Menschen helfen – außer er selbst. Die Schritte, die er zu gehen hätte sind gleichzusetzen mit der Akzeptanz einer alternativen Realität. Ohne negativ klingen zu wollen – viele dieser Mechanismen sitzen so tief (Spaltung – primitive Abwehr), dass eine vollständige Aufarbeitung nahezu unmöglich erscheint. Dies würde zuerst die Bereitschaft und den Willen hierzu voraussetzen. Nichts ist unmöglich – daran glaube ich fest. Erkenne aber bitte, dass es nichts gibt, was Du für diesen Menschen tun kannst.

Außer das eine: Anerkennen, dass er in einer anderen Welt lebt. Verstehen, dass ein Nein zu seinem Verhalten wichtig ist! In erster Linie für Dich. Dein Nein zu diesem Verhalten ist im Grunde ein Ja zu ihm. Durch Dein Nein, sagst Du auch Nein zu seiner anhaltenden Flucht vor sich selbst. Nein zu seiner Angst. Nein zu der Art und Weise, wie er mit seinem inneren Kind umgeht.
Verantwortung kannst Du nur für Dich selbst übernehmen. Indem Du nicht zulässt, dass er Dich damit infiziert, wie er sein inneres Kind behandelt. Indem Du Dich zu Deinem inneren Kind bekennst. Das ist der Schlüssel. Indem Du Ja zu Dir sagst, zeigst Du auf, wie Du mit Deinem inneren Kind umgehst. Dass Du es schützt und für Dich sorgst. In der Tiefe Deiner Seele erkennst Du dadurch auch sein inneres Kind an. Dem Du nicht helfen kannst. Weil er es nicht zulassen kann. Seine Entscheidung. Lass ihn sein. Lass ihn los. In Mitgefühl und Verständnis. Und in einem klaren Selbstbekenntnis zu Dir. Dies ist Dein Leben. Es möchte gelebt werden – im Licht Deiner Selbstliebe und Wahrheit. Klare Grenzen. Aus Liebe. Innen, wie außen.

 

Wenn Du Dich von mir auf Deinem Weg in die Selbstliebe aus einer toxischen Beziehungskonstellation begleiten lassen möchtest, darfst Du Dich gerne über mein Narzissmus Detachment Coaching informieren.
Ein unverbindliches Vorgespräch (20 Min.) ist übrigens immer kostenlos! Zum reinschmecken ;-). Nimm einfach Kontakt mit mir auf!

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